Klimaforschung im Austausch: Symposium „Klimazukunft Niedersachsen“ 2026

Erste Ergebnisse werden sichtbar – und mit ihnen die Frage, wie sie gemeinsam mit der Praxis Wirkung entfalten können.
  • 2. Oktober 2026
  • 2 min. Lesezeit
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Die Teilnehmenden des dritten Symposiums Klimazukunft Niedersachsen in den Herrenhäuser Gärten vor dem Arne Jacobsen Foyer.
© Offenblende / Franz Bischof

Rund 110 Forschende, Praxispartner*innen und weitere Interessierte aus dem Netzwerk kamen am 1. Oktober 2026 zu unserem dritten Symposium Klimazukunft Niedersachsen in Hannover zusammen. Zum Auftakt begrüßten Rüdiger Eichel vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und Christoph Benze vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz die Teilnehmenden. Katharina Zickwolf vom ZKfN und Dr. Tabea Golgath vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur moderierten das Symposium.

Im Mittelpunkt standen diesmal die Arbeiten der Klima.Zukunftslabore: In mehr als 20 Vorträgen stellten Forschende ihre Fragen, Methoden und Projekte vor. Die parallelen Sessions reichten von Ökosystemfunktionen und One Health über städtische und ländliche Räume bis zu Transfer, transdisziplinärer Forschung, Modellierung und Daten. So erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die unterschiedlichen Ansätze der Labore und konnten Anknüpfungspunkte für ihre eigene Arbeit entdecken. Mit AgRe-Lab stellte sich außerdem das sechste Klima.Zukunftslabor vor. Das im Oktober startende Labor gab einen Ausblick auf seine geplante Arbeit.

Für viele Beteiligte ist das Symposium inzwischen ein jährlicher Treffpunkt. Neben Forschenden und Praxispartner*innen der Klima.Zukunftslabore waren Gäste aus Wirtschaft, Kommunen, Verwaltung und Politik, anderen wissenschaftlichen Zentren sowie Mitglieder des neuen Klimarats Niedersachsen dabei. Mit BaKlimON war zudem ein weiterer wissenschaftlicher Partner vertreten. Ihr Interesse zeigt, dass das Symposium mit seiner Zusammenführung unterschiedlicher Forschungsthemen und Perspektiven auch über den Kreis der unmittelbar Beteiligten hinaus auf Resonanz stößt.

Im Workshop zur Zusammenarbeit mit Praxispartner*innen, moderiert von Dr. Melanie Kryst von con gressa, machte ein Stakeholder Mapping sichtbar, welche Wirkung und Reichweite gute Praxiskooperationen entfalten können. Besonders deutlich wurde: Wirkung gelingt in Wissenschaft und Praxis nur im Zusammenspiel beider Seiten – eine zentrale Erkenntnis für die weitere Zusammenarbeit. Die Abschlussrunde richtete den Blick nach vorn: Wo geht es hin in Niedersachsen? Drei Mitglieder des Klimarats Niedersachsen, darunter Susanne Gerstner vom BUND Niedersachsen, benannten klar, wo sie Handlungsbedarf sehen und welche Veränderungen sie sich für die Klimazukunft des Landes wünschen.

Wir danken allen Vortragenden, Teilnehmenden und Mitwirkenden für ihre Beiträge und Gespräche. Die Klima.Zukunftslabore kommen zunehmend in eine Phase, in der Forschungsergebnisse sichtbar werden. Damit gewinnt auch die Frage an Bedeutung, wie diese Ergebnisse mit Akteur*innen aus der Praxis geteilt und weiterentwickelt werden können. Das ZKfN bereitet sich darauf vor, die Labore bei diesem Austausch und beim Transfer stärker zu unterstützen.

Impressionen vom Tag (folgen am Montag)

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