Hitze-Check für deutsche Städte
- 8. August 2024
- 2 min. Lesezeit

Die deutsche Umwelthilfe e.V. hat 190 deutsche Städte hinsichtlich ihres Abkühlungspotentials bei hohen Temperaturen bewertet und gerankt. Grundlage für den Hitze-Check ist dabei der Vergleich von versiegelten Flächen zum Volumen der Grünflächen im Stadtgebiet. Viel versiegelte Fläche und wenig abkühlende Vegetationskörper wie Bäume und Pflanzen sprechen dabei für hohe Temperaturen. Wenig Versiegelung und viel Grün hingegen für kühlere Temperaturen.
In Niedersachsen schneiden Celle, mit einer Versiegelung von 44,59% und einem Grünvolumen von 4,17 m³ Grün pro Quadratmeter Fläche, gefolgt von Hameln (42,00% Versiegelung und 3,48 m³ Grün/m²-Fläche) und Langenhagen (43,23% Versiegelung und 2,70 m³ Grün/m²-Fläche) am besten ab. Schlusslicht und damit am wenigsten Kühlpotential besitzt Peine mit 49,25% versiegelter Fläche und 1,85 m³ Grün/m²-Fläche.
Zur Meldung der Deutschen Umwelthilfe e.V.:
ZKfN-Förderausschreibung "Microclimate in urban areas"
Die Hitzeentwicklung in Städten und allgemein das Mikroklima in Ballungsräumen sind besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen – mit weitreichenden Folgen für Mensch, Umwelt, wirtschaftlichen Aktivitäten, Mobilität, und Infrastrukturen wie Energie- und Wasserversorgung. Mit der Förderausschreibung „Mikroklima in Ballungsräumen“ sollen die Auswirkungen des Klimawandels in dicht besiedelten Gebieten erforscht und die Entwicklung von Lösungsansätzen im Sinne des Klimaschutzes und der Klimaanpassung angeregt werden. Gesucht ist zu diesem Zweck ein standortübergreifendes Klima.Zukunftslabor b für das Zentrum Klimaforschung Niedersachsen, das im Sommer 2025 starten soll. Projektanträge können hierfür noch bis um 30. Oktober 2025 eingereicht werden.
Weitere Informationen zur Ausschreibung:
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